3M trifft: Schreiben und Herkunft

3M trifft: Schreiben und Herkunft

Schreiben und Herkunft

3M trifft: Sabine Scholl

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Mein heutiger Gast ist die Schriftstellerin Sabine Scholl. Sie wurde in Oberösterreich geboren. Ihr bisheriges Werk ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Körner-Preis, dem Rauriser Literaturpreis und zuletzt mit dem Anton-Wildgans-Preis. Sie unterrichtet am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und an der Universität für Angewandte Künste in Wien. Ihre Romane erschienen im Secession Verlag für Literatur. Zuletzt erschien O., ein kühn erzähltes Heldinnenepos, das die Geschichte der Odyssee aus weiblicher Sicht neu erfindet.

Wir sprechen über ihr Leben in Chicago, über die Verantwortung, in der Familie heute manchmal schwierige Debatten - von Corona bis Rassismus - führen zu müssen, und die Freiheit beim Schreiben ihres letzten Romans. Eingangs haben wir uns über das Arbeiten in Zeiten von Corona und den Kulturbetrieb unterhalten.

Die angesprochenen Essais sind im Standard erschienen:

Rassismus in den USA: oben weiß, unten schwarz

Was genau empört uns?

Die Seite der Autorin bei Secession Verlag für Literatur.


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Über diesen Podcast

Ein Literaturpodcast, der sich in sechs Folgen mit der Frage nach dem Zusammenhang von Schreiben und Herkunft beschäftigt. Wie beeinflusst sie Schriftsteller*innen bei der Wahl ihrer Themen, ihren Figuren, ihren Geschichten? Was heißt es, mit verschiedenen Sprachen und Kulturen zu schreiben?

Als Autor*in eine Sprache zu finden, ist deshalb ungleich schwerer. Man stellt nicht die zuletzt geschriebene Seite oder Formulierung in Frage, sondern großzügig gern alles: das neue Leben, sein Talent, das Erreichte.

Aber grade diese Stimmen sind wichtig, weil sie aus Perspektiven von Erfahrungen erzählen, die es in der Gegenwartsliteratur immer noch zu selten gibt. Ein Schatz von Unerzählten, Neuem und Überraschendem.

von und mit Michaela Maria Müller

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