3M trifft: Schreiben und Herkunft

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Schreiben und Herkunft

3M trifft: Markus Ostermair

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Mein heutiger Gast ist der Schriftsteller Markus Ostermair. Er lebt in München, arbeitet seit dem Studium der Literaturwissenschaft auch als Übersetzer, Texter und Lehrer für Englisch sowie Deutsch als Fremdsprache. In seinem Roman Der Sandler setzt er sich mit dem Thema Obdachlosigkeit auseinander. Seine Beschäftigung damit begann als Zivildienstleistender in der Bahnhofsmission München. Der Sandler ist sein literarisches Debüt.

Er ist Teilnehmer der Bayerischen Akademie des Schreibens und erhielt diverse Auszeichnungen und Förderungen, darunter das Literaturstipendium der Stadt München, ein Residenzstipendium auf Schloss Wiepersdorf und zuletzt den Tukan-Preis der Stadt München.

Wir sprechen über darüber, warum er sich dem Thema Obdachlosigkeit literarisch genähert hat. Es ist ein Gespräch über engagierte Literatur, und warum es gut sein kann, sich Mitstreiter*innen bei der Schreibarbeit zu suchen.

Markus Ostermair im Interview mit Leo F. Seidl, das im Neuen Deutschland erschien.

Besprechung von Alex Rühle in der Süddeutschen Zeitung.

Besprechung in der taz.die tageszeitung von Michaela Maria Müller.


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Über diesen Podcast

Ein Literaturpodcast, der sich in sechs Folgen mit der Frage nach dem Zusammenhang von Schreiben und Herkunft beschäftigt. Wie beeinflusst sie Schriftsteller*innen bei der Wahl ihrer Themen, ihren Figuren, ihren Geschichten? Was heißt es, mit verschiedenen Sprachen und Kulturen zu schreiben?

Als Autor*in eine Sprache zu finden, ist deshalb ungleich schwerer. Man stellt nicht die zuletzt geschriebene Seite oder Formulierung in Frage, sondern großzügig gern alles: das neue Leben, sein Talent, das Erreichte.

Aber grade diese Stimmen sind wichtig, weil sie aus Perspektiven von Erfahrungen erzählen, die es in der Gegenwartsliteratur immer noch zu selten gibt. Ein Schatz von Unerzählten, Neuem und Überraschendem.

von und mit Michaela Maria Müller

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