3M trifft: Schreiben und Herkunft

3M trifft: Schreiben und Herkunft

Schreiben und Herkunft

3M trifft: Manja Präkels

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Die Schriftstellerin, Journalistin und Musikerin Manja Präkels wurde 1974 in Zehdenick geboren. 2017 erschien im Verbrecher Verlag ihr Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“, der mit dem Anna-Seghers-Preis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Sie ist Herausgeberin des Lyrikbandes „Kaltland“ und Mitgründerin des Erich-Mühsam-Fests. Sie erhielt das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste und ist derzeit 53. Stadtschreiberin in Rheinsberg.

Wir sprechen darüber, welche Rolle Musik ihrem Schreiben spielt, wie Stoffe ihre Form finden und wie sich der eigene Blick auf die Herkunft durch das Schreiben verändert hat.

Der Essay "Unterm Gras die Knochen" ist Thema im Gespräch, ebenso der Film "Märkische Ziegel" von Volker Koepp.

"Gedankenmanufaktur", die Website von Manja Präkels und Markus Liske.


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Über diesen Podcast

Ein Literaturpodcast, der sich in sechs Folgen mit der Frage nach dem Zusammenhang von Schreiben und Herkunft beschäftigt. Wie beeinflusst sie Schriftsteller*innen bei der Wahl ihrer Themen, ihren Figuren, ihren Geschichten? Was heißt es, mit verschiedenen Sprachen und Kulturen zu schreiben?

Als Autor*in eine Sprache zu finden, ist deshalb ungleich schwerer. Man stellt nicht die zuletzt geschriebene Seite oder Formulierung in Frage, sondern großzügig gern alles: das neue Leben, sein Talent, das Erreichte.

Aber grade diese Stimmen sind wichtig, weil sie aus Perspektiven von Erfahrungen erzählen, die es in der Gegenwartsliteratur immer noch zu selten gibt. Ein Schatz von Unerzählten, Neuem und Überraschendem.

von und mit Michaela Maria Müller

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